Veronika in Sri Lanka
Phänomäne in Sri Lanka - Tierwelt

Von Hunden und Katzen

Hallo ihr Lieben,

heute saß ich nach dem Frühstück kurz am Strand. Da kam Luna und hat sich neben mich gesetzt und wollte gestreichelt werden.
Dabei ist mir eingefallen, dass ich euch von den Hunden und Katzen hier noch nichts erzählt habe, deshalb:

Heute widme ich meinen Artikel wieder einer meinen bisherigen Begegnungen mit Tieren.
Heute: Die Hunde (und Katzen)


Das fängt bei Dascha, Luna und Rex an.
Die 3 sind Hunde, die hier im Edelweiss leben. Rex ist ein richtiger kleiner Rabauke, der seine Zähne in alles gräbt. Sogar meine Schwimmbrille hat er zernagt. Vor einem Monat ist er allerdings weggelaufen.  Was seitdem mit ihm passiert ist, wissen wir nicht.
Luna ist die ruhigste. Sie ist die Hälfte der Zeit im Tempel, der sich vielleicht 500 Meter Luftlinie entfernt von meinem Zimmer auf einem Hügel befindet. Dort wurde sie auch von den Besitzern des Edelweiss gefunden. Sie lässt sich auch unglaublich gerne streicheln und bleibt dann ganz still sitzen. Nun ja und um das Trio zu komplettieren: Dascha ist eine faule Sau. Und verfressen. Und auch mal streitlustig.

Aber das erstaunliche an den Hunden ist, also auch an den Hunden, die sich hier insgesamt auf der Insel befinden, wie sehr sich alle ähneln. Die meisten sind hellbraun, nicht höher als bis zum Knie und doch sind es alles Mischlinge. Auch die Katzen sehen sich alle hier sehr ähnlich.
dennoch werden sie nicht wie Haustiere bei uns behandelt und verhätschelt. Man sieht sehr viele verwahrloste, streunende Hunde und auch Katzen.
Oft in einem sehr schlechten Zustand und eigentlich sind die armen Tiere zu bedauern.
Auch werden gerade Hunde hier sehr oft geschlagen und trotzdem bleiben sie den Menschen treu.
Gut, manchmal sind die Hunde auch ein wenig aufdringlich, wenn sie an einem hochspringen (gerne, wenn ich helle Sachen anhabe ) und einen etwas bissig begrüßen.
Ja, die Hunde hier schnappen sehr gerne nach einem. Nicht sehr fein, aber ich kann es auch etwas verstehen, wenn sie von den Menschen hier nicht so gut behandelt werden. Irgendwie muss man sich vor diesen Händen ja auch wehren.

Liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

26.9.11 11:03


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Von Kühen und anderen Tieren

Hallo meine Lieben Zuhause.
Heute im Schnelldurchlauf:
Wir haben gepackt, für eine Lieferung nach Deutschland.
Wir waren Einkaufen in Matara für eben diesen Zweck.
Wir haben geplant für unseren Kurztrip morgen nach Colombo!!!
Um wichtige Dinge zu kontrollieren.
Aber dafür muss ich schon um 4 Uhr morgen früh los. Ihhh!!!
Ja, und das war es auch schon wieder, aber ich möchte euch gerne noch etwas mehr an Sri Lanka teilhaben lassen…

…deshalb widme ich meinen Artikel  heute wieder einer meinen bisherigen Begegnungen mit Tieren.
Heute: Die Kühe

Also im Buddhismus sind Kühe nicht heilig und dennoch kommt es mir manchmal so vor.

Denn Kühe sind überall. Sie laufen einfach frei herum und fressen die Wegränder ab.
Sie machen auch nicht vor der Überquerung größerer Straßen halt.
Die Kühe gehören zwar jemandem, sie müssen allabendlich ihren Weg zu Herrchen und Frauchen selbst finden. Wie Katzen.
Eingezäunte Weiden sucht man, glaube ich, in Sri Lanka vergeblich.
Und wenn am Abend nicht alle Kühe wieder zuhause sind, muss der Besitzer halt bei stockfinsterer Nacht los seine Tier suchen.
Na dann viel Spaß.

Mittlerweile habe ich mich an die friedlichen, vor sich hin trottenden Tiere, die fast jeden Morgen meinen Weg kreuzen, gewöhnt.
Meine erste Begegnung mit den Tieren war, für mich zumindest, nicht ganz so spaßig.

Ich wollte kurz aus dem Garten des Edelweiss an den Strand.
Als ich die Gartentür öffnete, entwischten Rex und Dascha, zwei der Hunde aus dem Edelweiss.
Gerade bei Rex kann man nicht sicher sein, ob er wiederkommt.
Deshalb musste ich ihnen wohl oder übel nacheilen. Zum Glück ist der Strandabschnitt nicht ewig lang. Aber Hunde sind nun mal viel schneller als Menschen, vor allem schneller als ich, wenn ich im Sand laufe. Sie sind Richtung Tempel gelaufen und ich ihnen also hinterher. Der Tempel befindet sich ja auch einem Hügel.
Ich war noch nicht ganz um die Kurve und habe die Hunde nicht mehr gesehen und nach ihnen gerufen.
Blöder Fehler!
Denn als ich um die Kurve des Strandabschnittes kam, sah ich zwei Kühe.
Und einer dieser Kühe stand gerade auf.
In meinem Kopf höre ich nur noch „Upps“.
Ich finde nämlich, dass so große Tiere, die noch ihre Hörner haben, bestimmt nicht ungefährlich sind.
Zum Glück standen sie etwas weiter auf dem Hügel und somit in sicherer Entfernung.
Ganz langsam habe ich dann den Rückzug angetreten.
Man will die Tiere ja nicht noch mehr erschrecken, auch wenn oder gerade weil sie ja sehr friedlich sind.
Und die Hunde, die kamen zum Glück nach einiger Zeit auch wieder.

Also, ich wünsche euch noch einen schönen Abend und Gute Nacht!
Viele Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika, die morgen viel zu früh raus muss.

P.S.: Ich weiß nicht, ob ich es schaffe zu bloggen morgen. Aber vielleicht gibt es dann in 2 Tagen einen ausführlicheren Bericht…

23.8.11 14:11


Phänomene: Der Wal

Hallo ihr Lieben,

ich hatte heute frei und habe fast nur gefaulenzt.
Das war auch mal schön, aber deshalb werde ich heute nicht nichts in meinen Blog schreiben:
Also kommt heute wieder die ein oder andere Folge aus der Reihe: Phänomene in Sri Lanka.

Zunächst beschäftige ich mich mit einem etwas traurigeren Ereignis, das vor ein paar Tagen  hier passiert ist.
Ein Wal ist gestrandet!
Sogar nicht sehr weit von unserem Hotel entfernt.
Indrani hat einen Anruf bekommen und mir das mitgeteilt und mich gleich gefragt ob ich ihn denn sehen wollte.
Ich konnte mir diesen Wal bei aller Neugier nicht zumuten! Ich finde es nur grausam, dass das Tier hier gestrandet war. Aber es war nicht nur einfach hier gestrandet. Es war auch noch verletzt und somit schon fast verdammt dazu hier zu verenden.
Die Tierärzte, die kamen konnten ihm auch nicht mehr helfen.
Alles in mir hat sich gesträubt diesen Wal anzugaffen, denn nichts anderes hätte ich gemacht. Und das war mir zuwider.

Und als Anna mir am Abend erzählt hat, dass sie dort war und wie es war, wurde ich in meinem Gefühl nur bestätigt!
Anna hat erzählt, dass sie just in dem Augenblick anwesend war, als der Wal starb. Und auch schon vorher sah er ihrer Meinung nach sehr elend aus.

Nur für alle anderen außer mir, war der Wal DIE Attraktion.
Sogar Indrani ist abends noch hingegangen, ohne mich dann, weil ich ja nicht wollte.
Es gab richtige Staus, weil so viele Menschen unterwegs waren, den Wal zu sehen. Natürlich vor allem die Einwohner
Ein wenig verrückt und ich persönlich konnte es nicht ganz nachvollziehen, aber was solls.
So sind die Menschen halt.
(Und wahrscheinlich nicht nur hier.)

Jetzt wird er vermutlich in Stücke geschnitten und vergraben.


Traurige Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

P.S.: Lest noch ein wenig meinen Blog weiter, ich habe noch einen anderen Eintrag für euch. Vielleicht heitert der euch ein wenig auf.

7.8.11 15:22


Phänomene: Geckos

Aber damit ihr nicht allzu verdrossen (aufgrund meines anderen Blogeintrages oben) meine Internetseite verlasst, noch eine andere Geschichte aus dem Bereich Phänomene in Sri Lanka.
Also lest diesen Eintrag besser erst nach dem anderen mit dem Wal!

Heute widme ich meinen Artikel  wieder einer meinen bisherigen Begegnungen mit Tieren.
Heute: Die Geckos

Habe ich euch schon von Familie Gecko erzählt, die sich bei mir häuslich eingerichtet hat.
Auch wenn ich meine illegalen Untermieter oft nur nachts im Dach höre, manchmal begegne ich ihnen auch. Einer ist bevorzugt hinter meinem Regal.
Und einer hatte sich mal einen ganz besonderen Ort zu Eigen gemacht.
Was ich persönlich nicht ganz so toll fand.
Er war in meinem Müsli.
Und das war so.
Ich habe mir im Supermarkt ein Müsli gekauft. Nein, keine gesundes Vollkornmüsli, eines von der Sorte, das man abends als Chips-Ersatz knabbern kann. Und genau das hatte ich auch vor, als ich Herr Gecko gefunden habe.
Ich wollte also ein wenig Müsli knabbern und habe ein paar Cookie-Crisp-Müslikekse auf einem Blatt (in Ermangelung eines geeigneten Gefäßes) auf mein Bett ausbreiten.
Plötzlich sprang dieser Gecko auf mein Bett und ich wusste nicht woher er kam.
Die einzige Erklärung: er kam aus der Müslipackung.
Aus lauter Panik habe ich die gesamte Müslipackung ausgeleert, um zu sehen, ob der Gecko auch den Rest der Verwandtschaft mitgebracht hat.
Zum Glück war dies nicht der Fall.
Allerdings waren einige Crisps unnatürlich nass.
So ein Mist, denke ich mir nur, der Gecko hat bestimmt da reingepinkelt.
Also wandert die gesamte Packung in den Müll.

Aber so insgesamt scheinen Geckos ihre Abfallprodukte bei mir hinterlassen zu wollen.
Allgemein befinden sich auf dem Edelweissgelände viele Geckos.
So auch unter dem Dach der Essecke im Garten.
Und dort habe ich auch, freundlicherweise erst nach und nicht während dem Abendessen, wieder ein Geckogeschenk aus heiterem Himmel bekommen. Bar auf die Hand.
Und diesmal etwas handfesteres.
Zum Glück habe ich Wasser und Seife auf meinem Zimmer.

Liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

7.8.11 15:19


Phänomene die Erste - Über Streifenhörnchen

Hallo ihr Lieben,

Da ich heute nicht außergewöhnliches zu berichten habe (Ich war bei Indrani und wir haben ein wenig Office-Work gemacht), habe ich mir etwas überlegt.
Unter anderem für den Fall, dass das häufiger passiert, dass ich nichts außer der Büro-Arbeit zu berichten habe, aber auch zu eurer Unterhaltung und für eure bessere Vorstellung von meiner Zeit hier in Sri Lanka. Und deshalb eröffne ich eine neue Kategorie der Einträge: Phänomene in Sri Lanka.
Alles was anderes, als in Deutschland ist, alles, was mit ungewöhnliches passiert, also alles Mögliche kann unter diese Kategorie fallen. Vielleicht auch ganz banale Sachen (zumindest für Sri Lanka).
Alle diese Einträge sammele ich und dann könnt ihr diese immer wieder nachschlagen und lesen.
Und falls euch diese Idee auch gefällt und ihr mehr hören wollt, dann schreibt mir das doch als Kommentar unter den Eintrag oder ins Gästebuch oder in Facebook oder per Mail, oder, oder, oder….

Heute widme ich meinen Artikel zum Beispiel einer meinen bisherigen Begegnungen mit Tieren.
Heute: Streifenhörnchen

Also ganz genau weiß ich nicht, ob es hier streifen- oder Eichhörnchen gibt, oder welcher Rasse sie sonst angehören. Aber Hörnchen gibt es hier auf jeden Fall und der Einfachheit halber, nenne ich es nur noch Hörnchen.
Und wenn man Glück hat, dann sieht man mal eines, wie es einen Baum hoch klettert, oderauf der Stromleitung balanciert.
Aber ich hatte noch mehr Glück.
ich hatte nämlich hohen Besuch.
Meine Glastür habe ich gerne Tagsüber offen, besonders gerne, wenn es ein wenig windig ist. Damit in mein Zimmer ein bisschen frischer Wind kommt.
Durch meine offene Glastür ist mir doch tatsächlich heute ein Hörnchen hereinspaziert.
Natürlich spazieren die in einem Tempo, sodass für das menschliche Auge fast wie ein Zaubertrick aussieht:
Puff- das Hörnchen ist im Zimmer und schaut sich verwirrt um.
Puff- das Hörnchen ist schon wieder weg.
Vielleicht wäre das Hörnchen länger geblieben, hätte ich nicht so einen verdutzt-entzückten Laut von mir gegeben. Aber letztendlich ist es besser so, denn neben der Familie Gecko mag ich nicht noch mehr Untermieter in meinem Zimmer haben.

5.8.11 14:27


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