Veronika in Sri Lanka
Überraschungen - die Vierte...

Hallo ihr Lieben,

so schnell vergeht die Zeit. Martina packt gerade im Nebenzimmer und ist ab 5:30 hier verschwunden. Was bedeutet, dass auch ich morgen schon packen werde und mich Übermorgen mit meinen Eltern auf den Weg mache. Erst nach Nuwara Eliya, dann nach Kandy und zum Schluss nach Negombo, bevor es in den Flieger nach Hause geht.

Jetzt will ich mal anfangen, was heute so alles passiert ist.

Gebete

Ganz früh morgens sind wir heute los an den Bodhi-Baum im Dorf in der Nähe von Indrani.
Im August hatten die Frauen für Martina gebetet, dass ihre Operation ja auch gut verläuft.
Wenn das der Fall ist, dann, so haben sie Gott versprochen, muss Martina herkommen und Gaben darbringen. Also sind wir mit Blumen, Öllämpchen, Räucherstäbchen, Wassergläsern und einem großen Früchteteller beim Bodhi-Baum gewesen. In die Schreine, die sich rings um den Baum befinden, wurden diese Dinge gebracht. Danach haben wir uns auf Bastmatten gesetzt du gebetet. Zum Schluss der Zeremonie musste Martina noch einen Krug mit Wasser auf die Wurzeln des Baums ausgießen.
Zurück zu Indrani sind wir gelaufen (und haben unterwegs ein tolles Gruppenfoto geschossen).

Arbeit

Im Edelweiss gab es dann erst einmal Frühstück.
Und danach ein wenig zu tun. Mit Ahmed und Niyaz, die gestern aus dem Osten gekommen sind. Mit Ahmed haben wir erst über das Patenschaftsprogramm gesprochen. Außerdem habe ich endlich Bilder von mir sehen können von der Eröffnungszeremonie der Junior Bücherei in der Mädchenschule. Wie ich mit all dem Blumenschmuck aussah!

Zwischendurch sind wir kurz zu Indrani, weil Ahmed und Niyaz in die Moschee sind.

Das war allerdings nur ein kurzer Besuch.
Dort habe ich aber zum ersten Mal in 5 Monaten Lakmini getroffen.
Durch eine Patenschaft wird Lakmini gefördert, denn sie ist behindert.
Aber  sie ist auch total herzig- sie kennt mich seit 3 Minuten und ist einem sofort so nahe. Man muss sie einfach mögen…

Wieder im Edelweiss hatten wir ein kleines bisschen (Frei-) Zeit, bis Niyaz und Ahmed wiederkamen. Dann war vor allem die Besprechung mit Niyaz dran.
aber auch nicht allzu lange.

Freizeit

Es blieb uns sogar noch recht lange Zeit, bis wir wieder zu Indrani gehen wollten. Die Zeit haben wir am Strand verbracht. Bis auf einmal Vipassi kam – mitsamt einem kleinen Geschenk für mich.
Er wäre gerne auch zu Indrani später gekommen, aber er hatte noch einen Termin am Abend.
Dann saßen wir noch kurz zusammen und das Bild Vipassi- Martina- Ahmed nebeneinander sitzend fand ich sehr beeindruckend.

Feier

Gut, dann haben wir uns alle ins Auto gesetzt und sind zu Indrani gefahren.
ich wusste ja schon lange, dass da was im Busch ist, aber was mich dann erwartet hat, hat echt alles übertroffen, was ich mir vorgestellt habe.

Wir kamen an und gleich gingen im ganzen Garten unzählige Lichterketten an. Das Haus und die Sträucher blinkten in allen Farben. Wow denke ich mir nur und das Staunen geht weiter, wenn ich mir ansehe wer schon alles da ist. Ich habe das Gefühl heute (fast) jeden noch einmal gesehen zu haben, der mir in Sri Lanka begegnet ist und mir wichtig war. Meine ganze Sri Lanka Familie war da!

Alle Arbeiterinnen teilweise mit Familien, alle schweizer Gäste aus dem Edelweiss, meine Eltern natürlich, Martina, Ahmed und Niyaz,  Amila, Indrani, Indranis Schwester und viele andere bekannte Gesichter.

Und die Überraschungen gehen weiter: Wir gehen ins Haus und was sehe ich?
Ein Transparent für mich!
Haha! Das ist echt zu geil! Und total süß!!! Die haben mir einfach so ein Plakat drucken lassen…

Indranis Schwester hat dann erst Mal alle begrüßt und eine süße Rede gehalten.

Und dann haben sie ein Feuerwerk besorgt. Ein kleines laut Indrani…
Aber hallo?- ein Feuerwerk???
Den ganzen Jungs hat das auch gefallen. Die haben die Knaller gerne abgefeuert.

Nach dem Feuerwerk geht die Band an ihr Werk, die die ganze Zeit schon in der Ecke stand.
Erst wird ein Lied für mich gespielt (ich habe leider den Text halb vergessen- es ging aber ums weggehen). Auch deutsche Lieder hatten sie im Repertoire. Sogar ein Lies, das für das Edelweiss geschrieben wurde sangen sie. Das war zu witzig!
Es wurde auch getanzt (und ich wurde auf die Tanzfläche genötigt! ).

Dann wollen sie auf einmal, dass ich singe. Ohjeh!!!
Nicht, dass ich nicht singen kann, aber ich habe den totalen Lieder-Blackout!!!
Das hat man nun davon, dass man einmal im Batikhaus gesungen hat.
Nach einigem hin und her singe ich die Mississippi Melodie.
Bin ich dankbar um das Zeltlager und das allabendliche Singen der Mississippi-Melodie!!!

Danach gibt es natürlich auch essen. Malani und Sriyani haben den ganzen Tag in der Küche gestanden und gekocht. Ein letztes Hausgemachtes Reis und Curry bei Indrani!
Und es war super lecker. Und Nachtisch gab es auch.

Viel zu früh ist die Party wieder vorbei.
Aber mit Martina bleibe ich noch eine ganze Weile bei Indrani.
Bis jetzt -  jetzt gehe ich nämlich ins Bett.

Macht´s gut und bis bald!
Viele liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

16.12.11 21:26


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Am Edelweiss2 Strand :)

Hallo meine Lieben,

heute war weitaus weniger Stressig, als die letzten Tage.
Zumindest für mich.

Wir hatten beschlossen, den Strand beim „Edelweiss 2“ zu besuchen und dort schwimmen zu gehen, weil man das wirklich sehr gut dort kann.
Also sind meine Eltern und ich zu Fuß losmarschiert. Aber bevor ihr euch wundert, dass wir dorthin laufen und nicht fahren – es war wirklich nur 10-15 Minuten zu gehen. Und das am Strand entlang mitsamt einer kleinen Kletterpartie über die Korallen uns Steine, wo man auch immer wieder Krebse und kleine springende Fische sehen konnte. Also wirklich wunderschön.

Das Wetter hat auch mitgespielt und die Sonne hat gestrahlt.
So haben wir das Meer genossen. Armin und Monika, die Bauherren des „Edelweiss 2“, Melch und Dora, die anderen Gäste hier- alle waren sie heute mit!
Nur Martina, die erst zu Indrani gefahren ist, kam nach. Sie hatte erst noch ein wenig zu Arbeiten (Regeln für Indrani, Amila, die Office Arbeit und generelle).

Auch am „Edelweiss 2“ gab es erst die Arbeit (wir machen Vorhänge und Bettwäsche für das neue Hotel) und dann das Vergnügen für sie. Zum Glück hat sie es sich nicht nehmen lassen ausgiebig im Meer schwimmen zu gehen.

Gestern hatte uns Thushari für heute zum Mittagessen eingeladen.
Spontan kam Martina die Idee doch ein Picknick am Strand zu veranstalten. Das wurde schnell organisiert und war super lecker! Meine Mutter hat diesmal auch probiert mit der Hand zu essen.

Nach dem Picknick ging es nur kurz ins Edelweiss (1) zurück zum frischmachen und dann fast direkt weiter zu Indrani und dann alle zusammen nach Matara.

erster Stopp: Food City, Wasser einkaufen.
zweiter Stopp: Stoffe besorgen.
dritter Stopp: Sitharas Haus. –Sithara ist unsere Frau für die Patchworksachen und es war einiges zu bereden…

Als wir uns wieder aufmachen ist es schon dunkel. Für heute Abend erwarten wir aber noch Besuch aus dem Osten – Ahmed Naseer, der mich zu meiner Ostenreise auch abgeholt und vor Ort begleitet hat kam mit Niyaz, dessen Weberei ich auch im Osten schon besucht hatte.
Die beiden waren schon fast da, als wir auf dem Heimweg waren, und so haben wir sie dann zum Edelweiss geführt. Ahmed wusste übrigens auch über meinen Eltern-Besuch-Komplott Bescheid.

Jetzt haben wir alle zusammen noch lecker Abendgegessen und „ewig“ geredet.
Morgen müssen wir aber wieder etwas früher auf (ohjeh ) – warum erzähle ich euch dann aber Morgen.

Bis dann, macht´s gut
und viele liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

15.12.11 18:10


Her und Hin

Hallo ihr Lieben,

heute war wieder Arbeit angesagt.
Allerdings wollte Indrani mit Martina unbedingt etwas besprechen, wo ich nicht dabei sein sollte. Okay, dann bin ich den Vormittag eben langsamer angegangen!

Meine Mama hat eine Massage genossen, mein Papa hat gelesen, nur ich war ein bisschen ruhelos.
obwohl es geregnet hat, habe ich mich auf einen kurzen Strandspaziergang aufgemacht, bis meine Mama fertig war und wir entscheiden können was wir machen.

Meine Eltern wollen jetzt endlich die Arbeitsstätten sehen. Also gehen wir um kurz vor 10 dann endlich zu Indrani. Dort gibt es eine ausführliche Führung durch Indranis Haus, die Soft-Toy und Näh-Abteilung und natürlich dann auch ins Batikhaus.
Nur selbst batiken wollen sie nicht…

Der Besuch von meinen Eltern fällt nur leider halb mit dem Meeting mit Nuwan, der in Matara eine Nähstätte hat, die die Kleidung für uns herstellt, zusammen.
Der lädt uns alle anschließend spontan zum Abendessen zu sich nach Hause ein.

Martina und meine Eltern gehen, aber ich bleibe noch ein wenig, weil Indrani nach Matara will.
Die Gelegenheit nehme ich direkt wahr, endlich ein paar Sachen zu erledigen.
Saman und Amila gehen etwas essen, während Indrani und ich die ganzen Dinge besorgen.

Es geht kurz ins Edelweiss, wo ich Martina wieder zu Indrani schicken soll.
Die war gerade im Wasser und hatte sich danach sogar ein wenig auf die Liege gelegt (!) – der Beweis, dass sie doch ein wenig langsam macht!
Martina überredet mich dann doch wieder zu Indrani mitzukommen (was für ein hin und her, oder?), wo ich mich, weil sie wieder eine Geheimkonferenz abhalten, zu den Arbeiterinnen setze.

Bis meine Eltern wiederkommen und wir uns alle zu Nuwan aufmachen, bin ich weniger produktiv. Martina diskutiert derweil heftig mit Indrani und Amila.

Dann befinden wir uns aber doch sehr schnell auf dem Weg nach Matara: Meine Eltern, Martina, Saman, Indrani und Hashan. Wir alle werden herzlich von Nuwan und seiner Frau begrüßt, bei deren „Homecoming“, dem „Nachhausekommen“ nach der Hochzeit, ich ja auch war. Es gab super leckeres und sehr vieles Essen.

Mein Papa hat sogar versucht mit den Händen zu essen!

Tja, es war ein super netter Abend, aber jetzt sind wir auch wieder zuhause und ich gehe jetzt bald ins Bett!

Macht´s gut und bis bald.
Viele liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

14.12.11 17:49


Ah! Arbeit!

Hallo ihr Lieben,

Es ist ja schon witzig wieder wie ganz am Anfang die kurze Strecke zu Indrani gefahren zu werden.
Den Luxus Saman als Fahrer zu haben, wird wirklich ausgenutzt! Und aus einer 7 Minuten Strecke werden 2 Minuten. Auch nicht dumm!

Meine Eltern haben Martina und ich erst noch zuhause gelassen. Auch wenn es etwas trüb war, konnten sie die Zeit über am und im Pool entspannen.

 

Martina, Indrani, Amila (und ich) haben erst einmal angefangen alles zu besprechen.
Zuerst, was es überhaupt zu besprechen gibt…
Bis halb drei saßen wir da.
Von Sriyani wurden wir mit Tee (ohne Zucker! ) und Rotis versorgt.
Zum Tee ganz kurz: Sriyani hat von Martina eine Zuckereinschränkung bekommen.
Für den Tee hat sie PRO MONAT 15 kg Zucker verwendet. Für 2 Tassen täglich für 20 Arbeiter/innen.
Ich weiß jetzt auch, warum ich nie Hunger hatte mittags!

 

Auf einmal waren sie alle weg…
Von Indrani kennt man das ja, aber auch Amila hat einfach mal Mittagspause gemacht. Okay es sei ihnen ja gegönnt, aber dass sie nie etwas sagen und einfach abhauen.
Da sind Martina und ich auch einfach gegangen.

 

Wir waren im Pool (inklusive Teebar – eine von Martinas Ideen&hellip und auch am Meer. Leider nicht im Meer, der Wellengang war zu stark.

 

Indrani hat uns irgendwie nicht vermisst bzw hatte sich nicht mehr gemeldet, bis Martina sie anrief.
Wir sind dann aber doch noch einmal zu ihnen hingefahren (!) und haben noch mehr Gespräche geführt.

Gerade eben gab es dann noch Abendessen mit meinen Eltern.

Ist immer noch einfach soooo krass, dass sie da sind!!!

Nur stecke ich jetzt in der Zwickmühle: Ich will mit meinen Eltern ja auch etwas Zeit verbringen und ihnen alles zeigen und so, aber ich will ja auch arbeiten und egal was ich mache - ein kleines bisschen schlechtes Gewissen habe ich schon.
Aber wir haben ja noch einiges vor!!! :D

Und noch ist mir ein bisschen Zeit geblieben!

 

Also bis bald und macht´s gut.
Viele liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

13.12.11 17:50


Der Urlaub ist vorbei...

Hallo meine Lieben,

tja -  der Urlaub ist vorbei! Zumindest Martinas, Indranis und meiner. Zur Verteidigung aller Beteiligten – ich wurde zu nichts gezwungen oder überredet, sondern habe mich freiwillig dafür entschieden zu arbeiten.

Deshalb haben wir meine Eltern alleine Colombo erkunden geschickt.
Wir anderen sind auf den Markt, zu TNT und zu Selyn, ein Fair Trade Produzent für handgewebte Stoffe. Also Termine und Einkaufen waren Programm!

Um 2 Uhr haben wir meine Eltern abgeholt. Ich weiß ja nicht, aber meine Mum hat schon einen kleinen Kulturschock.

Durch den dichten Verkehr mit Zwischenstopp beim Markt und bei Food City ging es langsam nach Hause.
aber eben sehr langsam. Die Fahrt war wieder ewig!
Aus Colombo richtig raus kamen wir erst gegen 4 Uhr.

Wir wollten noch bei Kasun, unserem verletzten Batik-Designer, vorbeischauen. Bis wir bei ihm waren, war es dunkel. Und geregnet hat es auch noch. (Und der arme Kerl wohnt mit Frau und Kind so nah am Fluss.) Zu Kasun gelangt man nur über einen ganz engen Pfad. Saman, unser Fahrer, ist natürlich stecken geblieben. Im strömenden Regen mussten Kasuns Freunde und er das Auto wieder befreien und wenden. So etwas Doofes – das war mir schon viel früher klar, dass das passieren würde, aber gehört wurde auf mich ja auch nicht. Das war dann auch noch ein kleines Abenteuer.
Zum Glück blieb jeder gelassen dabei. Abwarten und Tee bei Kasun trinken…
Bei Kasun haben wir auch gleich mal Material dagelassen und Sachen abgeholt, bevor wir weiter gedüst sind.

Durch Galle (Stopp am Fast Food Restaurant für Indrani und Hashan) weiter bis nach Mirissa/Kamburugamuwa zum Edelweiss!

Um 9 Uhr Auspacken und anschließend lecker Reis und Curry zu Abendessen.
Mein Papa ist ja jetzt schon begeistert von fast jedem Gericht und Snack hier…
Er probiert sich tapfer durch alles durch!

Jetzt bin ich total müde und gehe ins Bett!

Gute Nacht!
Macht´s gut und bis bald!
Viele liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika

12.12.11 18:50


Es war eine Verschwörung!!!

Es war eine Verschwörung!!!

Ganz Viernheim und Sri Lanka hat es gewusst nur ich nicht. Gratulation zu so viel Geheimhaltung und Irreführung. Ich hab nicht im Geringsten geahnt, dass ich heute mit meinen Eltern am Pool sitze und später im Galle Face zu Abend essen.

Jaa – Ich hatte absolut keine Ahnung als ich heute Morgen um 6 Uhr aufgestanden bin und eine Stunde später am Flughafen war. Mir wurden hier Stories vom Feinsten aufgetischt. (Und für jeden Fall hatte Martina auch noch einen Plan B… )

Und dann habe ich sie gesehen. Wir standen in der Ankunftshalle im Flughafen und ich habe meinen Vater erkannt (am Uralt-T-Shirt-haha!). Ich konnte es nicht glauben, dass sie wirklich gekommen waren. Die ganze Fahrt zurück nach Colombo konnte ich es noch nicht fassen. Dass sie diese fixe Idee, die sie schon im Juli hatten wirklich umgesetzt haben und den weiten Weg auf sich genommen haben – unglaublich und total verrückt!!!

Das hat zwar nur meinen gesamten Plan für die nächsten zwei Wochen über den Haufen geworfen, aber was soll´s!!!
Ich freue mich jetzt darauf meinen Eltern „mein“ Sri Lanka zu zeigen und auch selbst noch einiges an Neuem zu sehen und zu erleben!

Nach dem ewig langen Flug fläzen wir uns erst Mal an den Salzwasser-Pool im Galle Face, direkt am Meer (in dem man aber nicht schwimmen darf). Während sie danach auf ihr Zimmer können um zu schlafen, gehe ich nochmal mit Martina schwimmen.

Später am Nachmittag/Abend, nach einer Dusche und etwas Arbeit, gehen Martina und ich noch etwas machen um uns danach gemütlich den Sonnenuntergang bei einem Cocktail anzusehen.
Danach wecken wir meine Eltern und machen uns fertig fürs Abendessen, das wir in einem leckeren Fischrestaurant im Galle Face verbringen.

Zur Überraschung für meinen Vater (und als Rache!!! ) gab es zum Nachtisch noch einen von Martina organisierten Kuchen – als verspätetes Geburtstagsgeschenk. Der Kuchen kommt mitsamt Kerze und musikalischer Begleitung!!!
Im Restaurant hatte eine Band gespielt, die mit an den Tisch kam und „Happy Birthday“ gesungen hat.
Das war wirklich großartig!!!

Jetzt sitze ich hier und habe meine Schuld (euch heute noch von meiner Sicht aus zu erzählen) eingelöst. Dass ich erst so spät blogge tut mir aber nicht leid! Ihr Mitwisser musstet ein wenig schmoren…  

Macht´s gut ihr Lieben und bis ganz bald!
Viele liebe Grüße aus Sri Lanka, eure Veronika
11.12.11 18:06


Shoppen in Colombo

Hallo ihr Lieben,

nach nur 3 ½ Stunden Busfahrt kommen wir am Gelle Face an.
2 Minuten später stehen wir vor Martinas Zimmertür und werden herzlich begrüßt.

Es ist auch ein merkwürdiges Gefühl sie wiederzutreffen. Große Freude vermischt sich mit der Gewissheit, dass ich bald wieder gehen werde.

Nach einem kurzen Plausch im Zimmer (das einen super Blick zum Meer hat – und ein Bad, das vom Zimmer aus einsehbar ist – ungewohnt, aber auch gut), gehen wir nach unten in die strahlende Mittagssonne und gönnen uns was zu trinken an der Poolbar.

Dann geht es auf große Shoppingtor- und das, obwohl Poya ist und man meinen müsste die Geschäfte hätten alle geschlossen.

Aber nein. Zuerst geht es zu „Odel“.
Das ist echt ein toller (und riesiger) Laden. Schöne Sachen.
Wir sind danach aber noch lange nicht am Ende, es geht weiter nach Stoffen und Tee schauen  in einem Einkaufszentrum.

Mein ständiger Begleiter: Weihnachtsdekoration und –musik.
Noch kann ich mich nicht so ganz damit anfreunden…   

Danach gönnen wir uns eine Pause in einem super schönen und fast versteckten Cafe.
Es ist wie Martina sagt „abgefahren“ wie Colombo auch sein kann.
Viele unglaublich schöne Plätze liegen hier versteckt und unscheinbar und wollen gefunden werden.
Mit Martina und Indrani sozusagen auf Entdeckungstour.

Der nächste Shop-Stopp ist ein Haushalts-waren und Einrichtungsgeschäft. Stellt euch so eine Art nobles Ikea vor und wie ich darin ins Schwärmen gerate!

Danach wollen wir noch für Indrani shoppen, aber die versteht es wieder sich davor zu drücken.
Tja, Pech gehabt. Dann hat sie halt weiterhin nichts fürs „Galle Face Hotel“ anzuziehen.

In der VIP –Lounge (oder so^^), zu der Martina irgendwie Zugang bekommen hat, besprechen wir noch einiges (und essen was Süßes).

Jetzt sitze ich gerade mit Martina auf dem Bett in unserem Zimmer und bin, wie ihr bemerkt, am PC.
Bei toller Ausleuchtung des Gartens und des Meeres hat man einen fast schöneren Ausblick als bei Tage.

Ich freue mich schon auf Morgen (und Übermorgen und überhaupt auf die restliche Zeit mit Martina), auch wenn die Zeit wahrscheinlich nicht so „ruhig“ verlaufen wird, wie heute!

Ich werde wohl bestimmt noch ein wenig zu erzählen haben!

Bis dahin macht´s gut
und viele liebe Grüße aus Sri Lanka

10.12.11 15:38


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